
Am Donnerstag, 10. September 2026, findet der bundesweite Warntag statt. Um 11 Uhr lösen die zuständigen Stellen verschiedene Warnmittel probeweise aus. Dazu gehören Sirenen, Warn-Apps und Mobilfunkmeldungen über Cell Broadcast. Es handelt sich um einen angekündigten Test und nicht um eine akute Gefahrenlage.
In Erftstadt wird das inzwischen erweiterte Sirenennetz geprüft. Mehr als 30 Standorte sollen die bebauten Stadtteile sowie wichtige Freizeit- und Entwicklungsbereiche erreichen. Genannt werden unter anderem das Umfeld des Liblarer Sees und der Gymnicher Mühle. Die Probe dient auch dazu, technische Lücken zu erkennen.
Bei einer echten Warnung steht der auf- und abschwellende Sirenenton für Gefahr. Dann sollten Menschen geschlossene Räume aufsuchen, Fenster und Türen schließen und weitere Informationen über Radio, Warn-Apps oder amtliche Kanäle abrufen. Die Entwarnung erfolgt in der Regel mit einem gleichbleibenden Dauerton.
Für 11.45 Uhr ist die Entwarnung vorgesehen. Wer an einem bekannten Sirenenstandort keinen Ton hört, kann dies der Stadt melden. Solche Rückmeldungen helfen bei der technischen Nachkontrolle. Smartphone-Nutzer sollten beachten, dass Empfang, Geräteeinstellungen und Softwarestand beeinflussen können, ob eine Cell-Broadcast-Warnung angezeigt wird.