Polizeiliche Aufnahme nach einem fingierten Möbelkauf als Symbolbild
Erftpost

Ein vereinbarter Verkauf von Möbeln ist für eine Frau in Hürth in einem Raub geendet. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand erschienen drei Personen als angebliche Kaufinteressenten in der Wohnung. Der Kontakt war zuvor im Zusammenhang mit dem angebotenen Mobiliar zustande gekommen.

Während des Treffens sollen die Besucher die Situation ausgenutzt und Schmuck an sich genommen haben. Als die Bewohnerin den Vorgang bemerkte, soll sie körperlich angegriffen worden sein. Anschließend flüchtete das Trio mit der Beute. Die genaue Schadenshöhe und die Rollen der einzelnen Beteiligten sind Gegenstand der Ermittlungen.

Die Polizei sicherte Spuren und befragte die Geschädigte zum Ablauf sowie zur Beschreibung der Tatverdächtigen. Wer im Umfeld des Tatortes verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, sollte sich bei den Ermittlern melden. Für die Beschuldigten gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.

Der Fall zeigt ein Risiko privater Verkaufstermine: Unbekannte sollten möglichst nicht allein in die Wohnung gelassen werden. Sinnvoll sind Treffen bei Tageslicht, eine weitere anwesende Person und das Wegschließen von Wertsachen. Bei einem bedrohlichen Verlauf sollte Abstand gesucht und unverzüglich die Polizei verständigt werden.

Quelle: Polizei Rhein-Erft-Kreis →
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