KI-Symbolbild: mittelalterlicher Kirchturm mit Gerüst während einer Restaurierung
Erftpost

Die Sanierung des Kirchturms von St. Martinus in Erftstadt-Kierdorf schreitet nach Angaben der Beteiligten planmäßig voran. Seit März ist der rund 23 Meter hohe Turm eingerüstet und von einer Schutzplane umgeben. Sie soll die Umgebung vor Baustaub und Lärm schützen und ermöglicht witterungsunabhängigeres Arbeiten.

Besonderes Augenmerk gilt dem historischen Mauerwerk aus Römertuff. Das offenporige Vulkangestein wurde bereits in römischer Zeit in der Eifel gewonnen. Erhaltene Steine und Fugen werden möglichst bewahrt, stark geschädigte Bereiche müssen jedoch fachgerecht erneuert werden. Frühere wasserabweisende Beschichtungen hatten dem Material nach Einschätzung der Fachleute zugesetzt.

Bei der genaueren Untersuchung im Frühjahr wurde zusätzlicher Sanierungsbedarf am Turmdach festgestellt. Dadurch umfasst das Projekt mehr als die von außen sichtbaren Arbeiten an den Fassadenflächen. Auch die Kirchturmuhr befindet sich während der Restaurierung hinter dem Gerüst.

Nach Abschluss soll das vertraute Erscheinungsbild des alten Turms erhalten bleiben, zugleich aber dauerhaft gesichert sein. Der Kirchenvorstand und der betreuende Architekt berichten von zügigen Fortschritten. Das Beitragsbild ist ein von Erftpost erstelltes KI-Symbolbild und zeigt nicht den tatsächlichen Kirchturm von St. Martinus.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger →
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