Feuerwehreinsatz an einer Schule als redaktionelles Symbolbild
Erftpost

An der Willy-Brandt-Gesamtschule in Kerpen ist es am Mittwochmittag zu einem größeren Einsatz der Feuerwehr gekommen. Auslöser war ein auffälliger Geruch, der gegen 11.40 Uhr aus dem Schulgebäude gemeldet worden war. Die Schulleitung ließ die Schule daraufhin vorsorglich räumen, damit die Einsatzkräfte die Ursache ohne Gefährdung der Schülerinnen, Schüler und Beschäftigten untersuchen konnten.

Nach Angaben der Feuerwehr befanden sich alle Kinder, Jugendlichen und Lehrkräfte außerhalb des Gebäudes und in Sicherheit. Verletzte wurden nicht gemeldet. Rund 50 Feuerwehrleute waren im Einsatz; mehrere Trupps gingen unter schwerem Atemschutz in das Gebäude und suchten die betroffenen Bereiche systematisch ab.

Der Geruch soll nach dem ersten Stand aus einem geschlossenen, abgetrennten Raum gekommen sein. Weil zunächst nicht feststand, welcher Stoff die Wahrnehmung verursacht hatte, richtete die Feuerwehr vorsorglich auch eine Dekontaminationsmöglichkeit ein. Damit können Einsatzkräfte gereinigt werden, falls sie bei der Erkundung mit einem unbekannten Stoff in Berührung kommen.

Eltern wurden gebeten, nicht mit Autos zur Schule zu fahren, um die Zufahrten für Feuerwehr und Rettungsdienst freizuhalten. Eine konkrete Gefahr für die Schulgemeinschaft bestand nach der ersten Einschätzung nicht. Die Untersuchung der Ursache lief zum Zeitpunkt der ersten Mitteilung noch; weitere gesicherte Ergebnisse müssen von Feuerwehr oder Stadt Kerpen abgewartet werden.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger →
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