Forstarbeiten an einem abgesperrten Waldweg neben einem See in der Ville
Erftpost

In der Ville haben Forstarbeiten rund um den Liblarer See begonnen. Der zuständige Förster Frank Mayer vom Forstbetriebsbezirk Ville-Seen lässt schwächere Bäume entnehmen, damit kräftigere Bäume größere Kronen entwickeln und der Bestand insgesamt stabiler wird. Die Arbeiten betreffen zunächst den Bereich zwischen dem Radweg und der Luxemburger Straße.

Ein weiterer Schwerpunkt sind alte Pappeln aus der ersten Waldgeneration. Nach Angaben des Regionalforstamts sind mehrere dieser Bäume im Inneren bereits geschädigt. Einzelne Pappeln seien in der Vergangenheit auf Wege gestürzt. Durch die Fällungen soll deshalb auch die Sicherheit rund um den Liblarer See, entlang des Radwegs und an der Luxemburger Straße verbessert werden.

Die Arbeiten sollen sich im Oktober über den Franziskussee bis in Richtung Brühl-Heide fortsetzen. Für November sind weitere Fällungen unmittelbar rund um den Liblarer See vorgesehen. Der ungewöhnlich trockene Untergrund ermöglicht derzeit den Einsatz der schweren Forstmaschinen auch in Bereichen, die sonst häufig zu nass sind.

Während der Maßnahmen können einzelne Wege kurzfristig gesperrt werden. In der Regel werden Umleitungen eingerichtet. Das Regionalforstamt weist darauf hin, Absperrungen unbedingt zu beachten: Im Arbeitsbereich der Maschinen und bei Baumfällungen besteht Lebensgefahr. Spaziergängerinnen, Spaziergänger und Radfahrende sollten deshalb ausschließlich die freigegebenen Wege benutzen.

Quelle: Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft →
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