
Die Stadt Hürth will die Einsatzbereitschaft ihrer Feuerwehr vor allem tagsüber weiter stärken. Der Hauptausschuss hat den neuen Brandschutzbedarfsplan einstimmig beschlossen. Das Konzept bewertet Personal, Standorte, Fahrzeuge und die erreichbaren Schutzziele und beschreibt, welche Maßnahmen in den kommenden Jahren erforderlich sind.
Nach den veröffentlichten Angaben verfügt die Feuerwehr über 162 ehrenamtliche und mehr als 80 hauptamtliche Kräfte. Mit der neuen Feuer- und Rettungswache in Hermülheim wurde die Infrastruktur zuletzt deutlich ausgebaut. Der Bedarfsplan sieht die Feuerwehr grundsätzlich gut aufgestellt, benennt aber weiterhin Lücken in der Tagesverfügbarkeit.
Viele ehrenamtliche Einsatzkräfte arbeiten außerhalb des Stadtgebiets und stehen deshalb an Werktagen nicht jederzeit kurzfristig zur Verfügung. Eine Tagesalarmgruppe soll diese Lücke verkleinern. Wie die Gruppe personell und organisatorisch ausgestaltet wird, ist Teil der weiteren Umsetzung des Plans.
Der Beschluss des Hauptausschusses ist noch nicht die abschließende Entscheidung. Der Rat der Stadt Hürth soll am 17. November über den Brandschutzbedarfsplan abstimmen. Erst danach können die vorgesehenen Maßnahmen verbindlich umgesetzt und in die weitere Personal- und Finanzplanung aufgenommen werden.