
Die Sanierung und Erweiterung der Friedrich-Ebert-Realschule in Hürth-Hermülheim hat einen weiteren Bauabschnitt erreicht. Die Arbeiten in den bestehenden Gebäudeteilen D und E, in der früheren Aula sowie im neu errichteten Gebäudeteil F wurden abgenommen. Die Räume werden nach Angaben der Stadt bereits seit dem 3. September 2026 für den Schulbetrieb genutzt.
Die Abnahme war ursprünglich für Ende Juli vorgesehen. Verzögerungen entstanden unter anderem durch einen Wasserschaden im Bereich der Mensaküche. Trotz des späteren Termins stehen der Schule die modernisierten und zusätzlichen Räume inzwischen zur Verfügung. Mitglieder des zuständigen Planungsausschusses besichtigten die Gebäudeteile vor ihrer jüngsten Sitzung.
Noch nicht abgeschlossen ist die Klärung eines Mangels an den Fenstern. Nach Angaben der Stadt entspricht deren Ausführung nicht der ursprünglichen Planung. Der Generalunternehmer wurde aufgefordert, den vertraglich vereinbarten Zustand herzustellen. Ob dafür eine Sanierung genügt oder ein vollständiger Austausch notwendig wird, ist derzeit offen.
Zur Bewertung hat die Stadt einen öffentlich bestellten Sachverständigen für Fenster und Fassaden eingeschaltet. Als nächster Schritt folgt die Gestaltung der Außenanlagen; hierfür sind noch Anpassungen der Planung vorgesehen. Der laufende Unterricht in den bereits freigegebenen Gebäudeteilen bleibt von dieser weiteren Prüfung grundsätzlich getrennt.