Symbolbild eines Polizeieinsatzes vor einem Imbiss in einer deutschen Geschäftsstraße
Symbolbild: Erftpost

Ein 35 Jahre alter Mann soll am Samstagmittag, 15. August, in Hürth-Efferen einen 26-jährigen Mitarbeiter eines Imbisses angegriffen und gewürgt haben. Nach Angaben der Polizei verlor der Mitarbeiter dabei das Bewusstsein und wurde leicht verletzt.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand betrat der Beschuldigte gegen 13.30 Uhr eine Gaststätte im Bereich der Max-Planck-Straße und der Otto-Hahn-Straße. Dort soll er dem Mitarbeiter eine Uhr zum Kauf angeboten haben. Als der 26-Jährige ablehnte, habe der Mann ihn angegriffen. Der Mitarbeiter flüchtete daraufhin in eine nahe gelegene Spielhalle. Zeugen zufolge folgte ihm der Angreifer, warf ihn dort zu Boden und würgte ihn.

Auch gegenüber den alarmierten Einsatzkräften soll sich der 35-Jährige aggressiv verhalten und mindestens einen Gegenstand nach ihnen geworfen haben. Um einen drohenden Angriff abzuwehren, setzten die Beamtinnen und Beamten ein Distanzelektroimpulsgerät ein und fixierten den Mann anschließend. Eine Polizistin und ein Polizist wurden bei dem Einsatz leicht verletzt.

Rettungskräfte brachten den Beschuldigten zunächst in ein Krankenhaus. Wegen seines psychischen Zustands wurde er anschließend unter Polizeibegleitung in eine Landesklinik gebracht.

Am Tatort blieb eine Tasche mit Uhren, Mobiltelefonen, Autoschlüsseln, Gold und weiteren Gegenständen zurück. Die Kriminalpolizei stellte die Sachen sicher und prüft, ob es sich dabei um Diebesgut oder Hehlerware handeln könnte. Das Kriminalkommissariat 23 ermittelt unter anderem wegen des Verdachts der Körperverletzung, des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Für den Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Rhein-Erft-Kreis →
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