
Die Fair-Trade-Steuerungsgruppen aus Erftstadt, Brühl, Frechen und Hürth wollen künftig enger zusammenarbeiten. Zu einem ersten interkommunalen Vernetzungstreffen kamen zehn Vertreterinnen und Vertreter im Rathaus in Erftstadt-Liblar zusammen. Gastgeberin war die Stadt Erftstadt.
Nach der Begrüßung durch den Technischen Beigeordneten Dirk Schulz tauschten sich die Beteiligten über ihre bisherigen Erfahrungen und geplante Projekte aus. Die Gruppen stellten dabei sehr unterschiedliche Veranstaltungsformate vor. Dazu gehören mobile Kaffeeangebote, Stadtrallyes und besondere Filmvorführungen, mit denen das Thema fairer Handel im Alltag sichtbar gemacht werden soll.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Frage, wie fair gehandelte Produkte stärker in kommunalen Verwaltungen und Bildungseinrichtungen berücksichtigt werden können. Außerdem diskutierten die Teilnehmenden Möglichkeiten, neue Ehrenamtliche für die örtlichen Steuerungsgruppen zu gewinnen. Durch den Austausch sollen erfolgreiche Ideen künftig leichter von anderen Städten übernommen und gemeinsame Aktionen entwickelt werden.
Erftstadt trägt seit 2017 die Auszeichnung Fair-Trade-Stadt. Die örtliche Steuerungsgruppe sucht weiterhin Menschen, die sich an Projekten und Veranstaltungen beteiligen möchten. Zu den nächsten größeren Aktionen gehören die bundesweiten Fairen Wochen im September.
Die neue Vernetzung ergänzt die bereits laufende Arbeit der einzelnen Kommunen. Während der vorhandene Erftpost-Bericht vom 20. August die Suche der Erftstädter Gruppe nach neuen Mitwirkenden behandelt, steht bei diesem Treffen erstmals die städteübergreifende Zusammenarbeit im Rhein-Erft-Kreis im Mittelpunkt.