Realistisches redaktionelles Symbolbild eines begrünten Daches und einer begrünten Fassade
Erftpost

Die Kolpingstadt Kerpen hat ihr Förderprogramm für private und gewerbliche Gebäudebegrünungen wieder geöffnet. Der Rat stellt dafür im Jahr 2026 insgesamt 30.000 Euro bereit. Anträge können von Eigentümerinnen und Eigentümern, Unternehmen, Bevollmächtigten sowie Wohnungseigentümergemeinschaften gestellt werden.

Gefördert werden 50 Prozent der von der Stadt als förderfähig anerkannten Kosten. Bei Dachbegrünungen liegt der Höchstsatz nach Angaben der Verwaltung bei 40 Euro je Quadratmeter Vegetationsfläche. Berücksichtigt werden können Material, Entwurfs- und Planungsleistungen sowie fachgerecht ausgeführte Arbeiten.

Begrünte Dächer und Fassaden können Regenwasser zurückhalten und verzögert an die Kanalisation abgeben. In Hitzeperioden wirkt die Verdunstung kühlend. Zusätzlich entstehen Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Die Stadt ordnet das Programm deshalb als Maßnahme zur Klimaanpassung und zur Aufwertung bebauter Bereiche ein.

Die vollständigen Förderbedingungen und das Antragsformular stellt Kerpen auf der städtischen Internetseite im Bereich Klimaanpassung bereit. Interessierte sollten vor Beginn der Arbeiten prüfen, ob eine vorherige Bewilligung erforderlich ist. Für fachliche Fragen nennt die Stadt die auf der Programmseite veröffentlichten Kontaktdaten.

Quelle: Stadt Kerpen →
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