
Der Rhein-Erft-Kreis hat beim Martinsempfang am 5. November in der Kommandeursburg in Kerpen-Blatzheim den Heimatpreis 2026 vergeben. Mehr als 240 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil. Den ersten Preis erhielt die katholische Pfarrgemeinde St. Kunibert in Erftstadt-Gymnich für ihr Engagement rund um den Gymnicher Ritt.
Die Auszeichnung für die Pfarrgemeinde ist mit 7.000 Euro verbunden. Der Gymnicher Ritt blickt auf eine ungefähr 800-jährige Geschichte zurück und gehört seit diesem Jahr zum Inventar des immateriellen Kulturerbes in Nordrhein-Westfalen. Der Kreis würdigte damit die ehrenamtliche Arbeit, durch die das Brauchtum organisiert und weitergegeben wird.
Der zweite Preis in Höhe von 3.000 Euro ging an die Initiative „Begegnungsplatz Stotzheim“. Eingereicht worden war das Projekt von Willy Winkelhag. Es schafft in Hürth-Stotzheim einen gemeinschaftlich nutzbaren Treffpunkt und soll das Zusammenleben im Ortsteil stärken.
Insgesamt waren zwölf Bewerbungen für den Heimatpreis eingegangen. Der Kreis verbindet die Auszeichnung mit dem Ziel, konkrete Projekte zu unterstützen, die örtliche Geschichte, Brauchtum oder Gemeinschaft dauerhaft sichern. Die Vergabe fand im Rahmen des jährlichen Empfangs für ehrenamtlich Engagierte statt.
Quelle: Rhein-Erft-Kreis