Symbolbild eines nächtlichen Feuerwehreinsatzes an einem Wohngebäude
Erftpost

Ein Brand in einer Unterkunft für Geflüchtete hat am frühen Montagmorgen, 14. September 2026, einen größeren Einsatz in Hürth-Gleuel ausgelöst. Das Feuer war in einem Zimmer im ersten Obergeschoss des Gebäudes an der Ernst-Reuter-Straße ausgebrochen. Ein Rauchmelder alarmierte die Bewohnerinnen und Bewohner gegen 4.14 Uhr.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, schlugen nach Angaben der Feuerwehr bereits Flammen aus einem Fenster. Das Feuer drohte auf den Dachbereich überzugreifen. Die meisten Menschen hatten das Gebäude zu diesem Zeitpunkt schon verlassen. Weitere Bewohnerinnen und Bewohner, darunter eine Familie mit kleinen Kindern, gelangten beim Eintreffen der Feuerwehr ins Freie.

Zum Zeitpunkt des Brandes hielten sich 52 Menschen in dem Gebäude auf. 17 von ihnen wohnten in dem betroffenen Gebäudetrakt. Der Rettungsdienst untersuchte alle Betroffenen noch am Einsatzort. Verletzt wurde niemand. Da der betroffene Bereich zunächst nicht bewohnbar war, wurden die Menschen anschließend in einer anderen Unterkunft untergebracht.

Die Feuerwehr bekämpfte den Brand gleichzeitig von innen und über eine Drehleiter. Dadurch konnte sie verhindern, dass die Flammen den Dachstuhl erfassten. Um verdeckte Glutnester auszuschließen, öffneten die Einsatzkräfte anschließend an mehreren Stellen die Dachhaut. Rund 45 Feuerwehrleute aus den ehrenamtlichen Einheiten und der hauptamtlichen Wache waren beteiligt.

Während des Einsatzes blieb die Ernst-Reuter-Straße vollständig gesperrt. Die Polizei hat Ermittlungen zur Ursache des Feuers aufgenommen. Gesicherte Angaben dazu, wodurch der Zimmerbrand ausgelöst wurde, lagen zunächst nicht vor.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger / Feuerwehr Hürth →
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