Realistisches redaktionelles Symbolbild eines viergeschossigen modularen Schulgebäudes im Bau
Erftpost

In Frechen hat am Freitag, 2. Oktober 2026, die Bauphase für ein neues Rotationsgebäude einen sichtbaren Meilenstein erreicht. Am Standort Zum Kuckental wurde der Grundstein für den Schulneubau gelegt. Das Haus ist nicht dauerhaft für nur eine Schule vorgesehen, sondern soll künftig wechselnd als Ausweichstandort dienen, während andere Schulgebäude in der Stadt saniert oder umgebaut werden.

Nach den veröffentlichten Planungsdaten erhält der Neubau vier Geschosse und drei Gebäudeflügel. Auf einer Gesamtfläche von rund 13.000 Quadratmetern sollen nahezu 900 Schülerinnen und Schüler sowie knapp 80 Lehrkräfte Platz finden. Die Ausführung in Modulbauweise soll einen zügigen Baufortschritt ermöglichen und zugleich die Anforderungen eines regulären Schulbetriebs erfüllen.

Das Rotationsprinzip ist Teil des Frechener Masterplans Schulbau. Es soll verhindern, dass für jede größere Schulsanierung erneut einzelne Übergangslösungen gesucht und eingerichtet werden müssen. Stattdessen steht nach Fertigstellung ein gemeinsamer Ausweichstandort bereit, den verschiedene Schulgemeinschaften nacheinander nutzen können.

Welche Schule das Gebäude zuerst bezieht und zu welchem Zeitpunkt der reguläre Unterricht dort beginnt, wurde in der vorliegenden Mitteilung nicht abschließend genannt. Für Familien und Beschäftigte ist das Projekt dennoch von praktischer Bedeutung: Sanierungen an bestehenden Schulen können mit einem vollständig ausgestatteten Ersatzstandort geplant werden, ohne den Unterricht auf viele kleine Provisorien verteilen zu müssen.

Quelle: Radio Erft →
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