Symbolbild: leerer Klassenraum einer weiterführenden Schule
Erftpost

Die Stadt Bergheim wird die geplante zweite Gesamtschule am Standort der Albert-Einstein-Realschule in Oberaußem nicht weiterverfolgen. Bei der Elternbefragung sprachen sich 89 Eltern für die neue Gesamtschule aus. Für das Genehmigungsverfahren bei der Bezirksregierung wären mindestens 100 positive Stimmen erforderlich gewesen.

Insgesamt gingen 123 Wahlbriefe ein. Zwei davon wurden nicht zugelassen, eine weitere Stimme war ungültig. Von den 120 gültigen Stimmen entfielen 15 auf den Fortbestand der Albert-Einstein-Realschule, zwölf auf ein Gymnasium, zwei auf die bestehende Gesamtschule in Quadrath-Ichendorf und eine auf eine andere Realschule. Eine Person war noch unentschieden.

Die Befragung lief vom 29. September bis zum 16. Oktober und erreichte nach Angaben der Stadt eine Beteiligung von 42 Prozent. Sie war Teil der Schulentwicklungsplanung für eine mögliche Gesamtschule zum Schuljahr 2027/2028. Neben dem Elternwillen wären eine aktualisierte Schülerzahl- und Schülerstromprognose erforderlich gewesen.

Die Albert-Einstein-Realschule wird nun in ihrer bisherigen Schulform weitergeführt. Bergheim verfügt damit weiterhin über zwei Gymnasien, zwei Realschulen, eine Hauptschule und eine Gesamtschule. Das Beitragsbild ist ein von Erftpost erstelltes Symbolbild und zeigt nicht die Albert-Einstein-Realschule.

Quelle: Stadt Bergheim →
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