
Im Chemiepark Knapsack findet am Samstag, 10. Oktober 2026, eine groß angelegte Einsatzübung statt. Sie beginnt um 10 Uhr und dauert voraussichtlich bis 14 Uhr. Nach Angaben des Chemiepark-Betreibers Yncoris und der Stadt Hürth wird ein vollständig fiktives Schadensereignis im Werksteil Hürth geprobt. Für die Bevölkerung besteht während der Übung keine Gefahr.
Beteiligt sind die Werkfeuerwehr, der Werkschutz und der Werkskrisenstab. Hinzu kommen Einsatzkräfte der Feuerwehr Hürth, der Führungsstab der Polizei Rhein-Erft-Kreis, der THW-Ortsverband Brühl sowie betriebliche Notfallteams. Die Organisationen trainieren gemeinsam ihre Einsatzstrukturen, Kommunikationswege und die Abstimmung zwischen betrieblicher und öffentlicher Gefahrenabwehr.
Anwohnerinnen und Anwohner können die Alarmierung und das Ausrücken der Werkfeuerwehr außerhalb des Werksgeländes hören oder sehen. Weil die Übung möglichst realistisch angelegt ist, können einzelne Abläufe wie bei einem tatsächlichen Einsatz wirken. Die Verantwortlichen betonen deshalb ausdrücklich, dass es sich um eine geplante Übung handelt.
Im Umfeld des Chemieparks ist zwischen 10 und 14 Uhr mit mehr Einsatzfahrzeugen und entsprechend erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Nach Abschluss sollen die beteiligten Stellen den Ablauf auswerten und mögliche Verbesserungen für einen realen Ereignisfall ableiten. Wer am Samstag Sirenen oder größere Fahrzeugbewegungen im Bereich Knapsack wahrnimmt, muss daher nicht von einem Störfall ausgehen.