
Das Keramion in Frechen erhält insgesamt 249.000 Euro für die Neugestaltung seiner Dauerausstellung und eine bessere Zugänglichkeit des Museums. Nach Angaben aus der Berichterstattung stammen rund 184.000 Euro aus der nordrhein-westfälischen Förderlinie „Heimat-Zeugnis“. Weitere 65.000 Euro stellt der Landschaftsverband Rheinland bereit.
Auf einer Fläche von rund 550 Quadratmetern soll die mehr als 500-jährige Keramikgeschichte Frechens und des Rhein-Erft-Kreises künftig neu vermittelt werden. Geplant ist eine zeitgemäße und interaktive Präsentation. Inhaltliche Schwerpunkte bilden unter anderem der für die Frechener Töpfergeschichte bekannte Bartmannskrug, die Entwicklung der Industriekeramik und ausgewählte künstlerische Arbeiten aus der Museumssammlung.
Ein wesentlicher Teil des Vorhabens betrifft die Barrierefreiheit. Im Zuge des Umbaus soll ein Aufzug installiert werden, der das Untergeschoss direkt erschließt. Damit soll die Dauerausstellung auch für Besucherinnen und Besucher mit eingeschränkter Mobilität wesentlich besser erreichbar werden. Mediale und partizipative Angebote sollen außerdem unterschiedliche Altersgruppen ansprechen.
Das Museum an der Dr.-Gottfried-Cremer-Allee versteht das Projekt als langfristige Sicherung des keramischen Erbes der Region und als Weiterentwicklung seines Bildungsangebots. Ein genauer Termin für den Abschluss der Arbeiten wurde in den herangezogenen Quellen nicht genannt. Das verwendete Bild wurde von Erftpost als eigenständige redaktionelle Illustration erstellt.