
Die Stadtwerke Erftstadt aktualisieren die Datengrundlage für die Niederschlagswassergebühren. Dafür werden Grundstückseigentümer angeschrieben und um Angaben zu bebauten, befestigten und an die öffentliche Entwässerung angeschlossenen Flächen gebeten. Die bislang verwendeten Daten beruhen in vielen Fällen noch auf einer Erhebung aus dem Jahr 2010.
Seitdem können sich Grundstücke verändert haben, beispielsweise durch Anbauten, neue Garagen, gepflasterte Zufahrten, entsiegelte Flächen oder Anlagen zur Versickerung. Solche Änderungen beeinflussen, wie viel Regenwasser tatsächlich in die Kanalisation gelangt. Eine aktuelle Erfassung soll die Gebührenverteilung nachvollziehbarer und gerechter machen.
Die Fragebögen werden seit Anfang September versandt. Antworten können nach Angaben der Stadtwerke über ein Onlineportal oder auf dem Postweg übermittelt werden. Als Rückmeldezeitraum ist die Phase bis zum 9. Oktober 2026 vorgesehen. Eigentümer sollten die dargestellten Flächen sorgfältig mit dem tatsächlichen Zustand ihres Grundstücks vergleichen.
Die Daten haben außerdem Bedeutung für die Entwässerungs- und Überflutungsplanung. Je genauer befestigte Flächen und Abflusswege bekannt sind, desto besser lassen sich Kanalnetz, Rückhaltung und Maßnahmen gegen Starkregen planen. Bei Unklarheiten sollten Betroffene die im Schreiben genannten Kontaktmöglichkeiten der Stadtwerke nutzen.