
Bedburg hat seinen digitalen Mängelmelder erneuert. Bürgerinnen und Bürger können damit Schäden oder Probleme im öffentlichen Raum unmittelbar an die Stadtverwaltung übermitteln. Typische Fälle sind defekte Straßenlaternen, beschädigte Gehwege, illegal abgelagerter Müll oder fehlende Verkehrszeichen.
Eine Meldung lässt sich auf einer Karte dem konkreten Standort zuordnen. Dadurch erhält die zuständige Stelle eine genauere Ortsangabe und andere Nutzer können bereits gemeldete Fälle erkennen. Doppelmeldungen sollen so vermieden werden, ohne dass Betroffene auf eine Rückmeldung verzichten müssen.
Neu ist vor allem die transparentere Nachverfolgung: Nach der Übermittlung kann der Bearbeitungsstand online eingesehen werden. Wer eine automatisierte Rückmeldung anfordert, wird über Veränderungen informiert. Auch Rückfragen zwischen Verwaltung und meldender Person sollen über den digitalen Ablauf leichter möglich sein.
Der Dienst basiert auf einer landesweit angebotenen Plattform und erweitert den digitalen Bürgerservice der Stadt. Er ersetzt nicht den Notruf oder die direkte Meldung akuter Gefahren. Situationen, in denen Menschen gefährdet sind oder sofortiges Handeln notwendig ist, müssen weiterhin telefonisch an Polizei, Feuerwehr oder die zuständige Bereitschaftsstelle gemeldet werden.