Jugendliche beim Leichtathletiktraining auf einer Aschenbahn – Symbolbild
Erftpost

Die Leichtathletik gewinnt im Rhein-Erft-Kreis deutlich an Beliebtheit. Besonders beim LC Jugend 07 Bergheim ist die Nachfrage nach Trainingsangeboten inzwischen so groß, dass der Verein nicht alle interessierten Kinder und Jugendlichen sofort aufnehmen kann. Nach Angaben des Vereins stehen derzeit bis zu 40 junge Sportlerinnen und Sportler auf einer Warteliste.

Trainiert wird im Lukas-Podolski-Sportpark in Bergheim. Dort vermitteln die Trainerinnen und Trainer Grundlagen in Disziplinen wie Sprint, Lauf, Sprung und Wurf. Der starke Zulauf zeigt, dass die jüngsten internationalen Leichtathletik-Wettbewerbe auch vor Ort Interesse geweckt haben. Für die Vereine bedeutet die neue Begeisterung zugleich eine organisatorische Herausforderung: Trainingsgruppen, verfügbare Übungszeiten und Betreuungskapazitäten lassen sich nicht beliebig erweitern.

Neben den personellen Grenzen rückt auch die Ausstattung der Sportanlage in den Mittelpunkt. Die elfjährige Lena, die in Bergheim trainiert, wünscht sich nach Angaben von Radio Erft eine moderne Tartanbahn. Aktuell laufen die Nachwuchssportlerinnen und -sportler auf einer älteren Aschenbahn. Eine Kunststoffbahn würde gleichmäßigere Trainingsbedingungen bieten und wäre bei unterschiedlichen Witterungsverhältnissen leichter nutzbar.

Der Andrang ist grundsätzlich ein positives Signal für den Kinder- und Jugendsport im Kreis. Er macht jedoch sichtbar, dass wachsende Mitgliederzahlen nur dann dauerhaft aufgefangen werden können, wenn Vereine genügend qualifizierte Betreuung, Trainingszeiten und geeignete Anlagen zur Verfügung haben. Interessierte Familien müssen sich beim Bergheimer Verein derzeit auf Wartezeiten einstellen.

Quelle: Radio Erft →
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